Mike und der Minimalismus

Der Minimalismus ist – zumindest in der Onlinebubble – allgegenwärtig und alle leben ihn. Auch ich. Manche schreiben Bücher, Blogs und geschätzte 234.598.765 Tweets zu dem Thema. Andere machen es still und heimlich und verfassen einen gesammelten Blogbeitrag mit allen wesentlichen Infos.

Whats this?

Wikipedia leitet dich bei der Suche nach Minimalismus zur Seite „einfaches Leben“ weiter und erklärt:

Einfaches Leben (englischsimple living), auch freiwillige Einfachheit (engl. Voluntary simplicity), Minimalismus oder Downshifting genannt, bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsum­orientierten Überflussgesellschaft sieht. Konsumkritische Menschen versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben zu führen. Gelegentlich wurde der Lebensstil mit dem Akronym LOVOS abgekürzt (englischLifestyle of Voluntary Simplicity); manche einfach Lebende gelten als Aussteiger.

So weit so klar? Hier meine Auslegung zum Minimalismus:

  • einfacher Lebensstil (in allen Bereichen)
  • kaufen, was absolut notwendig ist
  • nur erforderliche und passende(!) Kleidung besitzen
  • Störungen ausschalten / entsorgen / nicht hereinlassen

Klingt einfach. Ist es auch. Aber nicht ganz so einfach in der Umsetzung. Mir ist aufgefallen, dass viele von sich selbst behaupten, den Minimalismus zu leben. OK, vielleicht ist es für sie eine Art Minimalismus, ich jedoch fasse das Thema ganz anderes auf.

Wirkung des Minimalismus

Minimalismus hat mir unter anderem folgende Punkte gezeigt:

  • der gesellschaftliche Druck ist völlig weg
  • Du bekommst (mehr) Überblick
  • mehr Platz
  • es machen / versuchen / leben, mehr als wir vielleicht wahrnehmen und glauben möchten

#mikekauftnix

Ich habe es geschafft. Keine neue Kleidung kaufen, das war das Ende 2016 ausgesprochene Ziel. Vorweg, ich zähle Schuhe nicht als Kleidung 😇😇😇

Ende 2016 habe ich meinen Kleiderschrank vollständig entrümpelt und mich, mehr oder weniger leicht, von einigen Kleidungsstücken getrennt. Grundlage war unter anderem:

  • zu groß
  • zu klein
  • beschädigt
  • (ganz weit) außerhalb der aktuellen Mode
  • ewig nicht mehr getragen

So ist eine, immer noch beachtliche, Anzahl an Kleidungsstücken im Kasten geblieben. Diese hat sich dann im letzten Drittel des Jahres noch einmal reduziert. Bei der letzten Aktion habe ich noch einmal ausgemustert, jene Stücke die ich offensichtlich im letzten Jahr nicht getragen habe. Angesicht der Kleidungsstücke war die Reinigungsaktion berechtigt 😎.

Der neue (alte) Stil

Dadurch hat sich mein Kleidungsstil weiter gefestigt und ich habe einen großen Vorteil. Es passt (fast) alles zusammen. Ich erspare mir somit auch großartige Ankleidungszeremonien. Ich vermeide dadurch eine unnötige Entscheidung. Wieder eine Form des Minimalismus.

Mein Minimalismus Fazit

Mir gefällt es, bewußt auf Dinge zu verzichten. In diesem Blogposting habe ich dir nur ein Beispiel aus meiner Minimalismuswelt näher gebracht. Das ich oft nur das notwendigste mache, hat meiner Meinung weniger mit Faulheit (ok, vielleicht ein bisschen 😬) zu tun. Vielmehr versuche ich Störungen aller Art zu eliminieren und das Maximum herauszuholen. Mit so viel Input wie erforderlich, das absolute Maximum erreichen. Glaub mir, es ist einfacher, wenn du nur das – für dich – Notwendige besitzt, machst, trägst, schreibst, planst …..

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.

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