Jez Riley French Kontaktmikrofon und Hydrofon Tests

Der heutige Gastkommentar beschäftigt sich wieder einmal mit Tonaufnahmen. Wie so mancher vielleicht weiß, bin ich immer auf der Suche nach interessanten Geräuschen und der Möglichkeit diese aufzunehmen. Dabei bin nun auch ich auf Kontaktmikrofone gestossen. Denn ich hatte irgendwo gelesen, Ben Burtt hätte mit Hilfe eines Stahlseils und einem Kontaktmikrofon Laserschüsse für Star Wars erzeugt.

Rasch stand also fest: So ein Ding muß ich haben! Das Mikrofon, nicht das Stahlseil… 😉

Ganz kurzer Erklärungsversuch: Was ist eigentlich ein Kontaktmikrofon?
Bei dieser Art von Mikrofon wird nicht der Schall aufgezeichnet, sondern mechanische Schwingungen von Festkörpern.

Post aus EnglandIch fand zwar einige Bauanleitungen für Kontaktmikrofone im Internet, bei meinem bastlerischen Geschick wollte ich dies aber lieber vermeiden. Mehrere Empfehlungen führten mich schließlich zu den Mikrofonen von Jez Riley French (kurz JrF). Handgefertigt, vom Preis sehr attraktiv und die Versandkosten aus England sind auch nicht übertrieben.

 

Ich hatte mich rasch für ein C-Series Contact Microphone entschieden und auch gleich ein D-Series Hydrophone und einen Adapter von Klinke auf XLR mitbestellt.

 

BostikErste Tests verliefen zu meiner Zufriedenheit. Befestigt habe ich das Kontaktmikrofon mittels Bostik, welches von Tim Prebble in diesem Beitrag empfohlen wurde.

Das Zeug hält wirklich gut und ist wiederverwendbar. Man muß nur aufpassen, wo genau man es am Mikrofon anbringt, ansonsten ist man schon eine Zeit lang damit beschäftigt, es wieder zu entfernen.

Hier eine kurze Hörprobe:

JrF D-Series Hydrophone Test

JrF HydrofonWie bereits erwähnt, habe ich mit dem Kontaktmikrofon gleich ein Hydrofon mitbestellt. Dabei handelt es sich, grob gesagt, um ein wasserdichtes Kontaktmikrofon.

Auch mit diesem wurden ein paar Tests gemacht. Meine Kinder hatten viel Spaß dabei, das Mikrofon in einem Glas mit Wasser zu versenken.

Bei der Aufnahme wurde dann z.B. Wasser nachgefüllt, Eiswürfel hineingeworfen und mittels Strohhalm Luft in das Glas geblasen. Im Gegensatz zum Kontaktmikrofon sollte man jedoch beachten, dass Wasser Schall weiterleitet und somit alles Gesprochene, bzw. Gelächter auf der Tonaufnahme landet.

Auch hier gibt es eine Hörprobe:

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass ich mit der Qualität der Mikrofone sehr zufrieden bin und sie ihr Geld allemal wert sind.

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