Ein Hoch auf die Checkliste – oder so ähnlich | Teil 1

Hy Leute,

im aktuellen Posting schreibe ich euch einige Zeilen zum Thema Checkliste.

What the hell?

Eine Checkliste ist, einfach gesagt, eine strukturierte Arbeitsanweisung. Welche Schritte müssen in welcher Reihenfolge erledigt werden.

Einige werden dies sofort mit der Luftfahrt verbinden. Hier gibt es strukturierte und umfangreiche Checklisten. Sie unterstützt die Crew bei der Startvorbereitung, beim Start und in Notsituationen. Checklisten werden bei der Instandhaltung eingesetzt damit kritische Elemente / Bausteine nicht übersehen werden.

Sie dient den Ausführenden als Hilfestellung. Eine Checkliste soll unterstützen und absichern.

Einsatzgebiete

Wir alle kennen Checklisten aus der Luft- bzw. Raumfahrt. Sie werden aber weitaus häufiger eingesetzt. Viele Coaches sind der Meinung das für jede Routinetätigkeit eine Checkliste generiert werden soll damit die wesentlichen Schritte abgearbeitet werden.

Nun ja, bis zu einem gewissen Maß gebe ich ihnen Recht. Ich stelle die Behauptung auf, das wir in einer Zeit leben in denen wir von Checklisten bevormundet werden. In der Artikelserie werde ich noch näher darauf eingehen.

Hier eine unvollständige Auflistung vom ständigen Einsatz mit Checklisten

Hier eine unvollständige Aufzählung:

  • Luftfahrt
  • Raumfahrt
  • Vorbereitung von Übungen
  • Freigabe von brandgefährlichen Tätigkeiten
  • (KFZ) Überprüfungen / Audits
  • Freischaltungen von Anlagenteilen
  • Arbeiten an / Betriebsweise von Verfahrenstechnischen Anlagen (z.B. Kraftwerke)
  • Arbeiten in Krisen- bzw. Führungsstäben
  • Evaluierungen
  • Evakuierungen
  • Notrettungswesen
  • Arbeiten in Notrufzentralen

Meine Erfahrung

Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit im Sicherheitsmanagement arbeite ich viel und oft mit Checklisten. Naturgemäß bin ich auch der Ersteller einiger.

Ich kenne einige Menschen die Checklisten vehement ablehnen. Warum habe ich noch nicht verstanden, ich akzeptiere das und versuche immer wieder die Gründe zu erahnen und diese Personen in die Erstellung mit einzubeziehen.

Meine tägliche – persönliche – Arbeitsweise entspricht jedoch nicht der klassischen Checkliste. Die to-do Liste ist für mich eine Hilfestellung bei der Erledigung der wesentlichen Dinge. Theoretisch könnte man meinen Tagesablauf in einer Checkliste darstellen:

  1. Prüfung der anstehenden Aufgaben
  2. Abarbeitung der Punkte
  3. Review des Tages
  4. Planung Folgetag

Tagesplanung //GTD Notizbuch von Mike Meier // Stockerau // der-meier.at / Michael Meier / Produktivität / ChecklisteDies könnte ich in meinem Buch darstellen, mache ich nicht. Das ganze geht am Ziel einer Checkliste vorbei. Für manche würde es sicher sinn machen. Ich bin jedoch der Meinung das uns Checklisten bei den unveränderbaren Rahmenbedingungen, welche Systemkritisch sind, helfen sollen. Mehr nicht.

Meine Meinung

Meiner Meinung nach sollten Checklisten nur dort eingesetzt werden wo es sinnvoll ist. Meiner Meinung nach muss ein gewisser Spielraum in den Checklisten erhalten bleiben. Dies mag von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Wir dürfen uns jedoch nicht ständig hinter Checklisten und Vorgaben verstecken und den Anwendern das Denken vollständig verbieten. Ja, es ist für mich ein verbieten.

In den nächsten Artikeln werde ich über die Erstellung und spezielle Einsatzgebiete von Checklisten schreiben.

Ich freue mich auf eure Anmerkungen und Rückmeldungen.

liebe Grüße

euer Mike

2 Antworten

  1. 3. Oktober 2014

    […] Hier ist der zweite Beitrag der Artikelserie Ein Hoch auf die Checkliste. Den ersten Beitrag findest du hier. […]

  2. 22. Dezember 2014

    […] ein Hoch auf die Checkliste – oder so ähnlich Teil 1 […]

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